Dr. Judith Pauly-Bender, MdL, wendet sich an Minister Weimar und Landrat Walter

Währenddessen die Frauenhäuser anderer Kreise ihre Zuschüsse vom Land weiter erhalten, wurden die Landesmittel für das Frauenhaus im Kreis Offenbach komplett gestrichen. Die Rodgauer Landtagsabgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender (SPD) hat bei der Hessischen Landesregierung nachgefragt, welchen Ausgleich die von den Streichungen der Landesmittel für ihre Frauenhäuser betroffenen Kreise erhalten und musste mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass die Landesregierung keinen Ausgleich eingeplant hat. Für den Kreis Offenbach bedeutet dies eine klare Schlechterstellung gegenüber den anderen Zuwendungsempfängern. Der Kreis muss die komplette Streichung der bisherigen Landesmittel in Höhe von EUR 90.000 jährlich für das hiesige Frauenhaus übernehmen, um das Frauenhaus weiter bestehen zu lassen. Für Pauly-Bender ist dies eine große Ungerechtigkeit seitens des Landes, die so nicht stehen bleiben kann: „Anderen Kreisen die Frauenhauszuschüsse komplett zu erhalten und den Kreis Offenbachern keinen Euro mehr zu zahlen kann ohne einen Ausgleich so nicht stehen bleiben!“
Die Abgeordnete wendet sich nun in einem Brief an den hessischen Finanzminister Weimar, mit der Forderung dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten. Ebenso wendet sie sich an Landrat Peter Walter, der sich seinerseits beim hessischen Finanzminister für diese Angelegenheit verwenden soll.