Brüder-Grimm-Schule ohne Gymnasialzweig umstritten

Der Bescheid der Hessischen Kultusministerin Wolff , dass der Gymnasialzweig der Brüder-Grimm-Schule in Neu-Isenburg auslaufen soll, da er die erforderliche Durchschnittszahl an SchülerInnen pro Klasse nicht erfüllt , wird von der Rodgauer Landtagsabgeordneten Dr. Judith Pauly-Bender nicht widerspruchslos hingenommen. Sie wird dieses Thema in die Diskussion des Hessischen Landtags in der nächsten Woche einbringen, um die Bestrebungen der Schule und der kommunalen Politik zu unterstützen.

Was sich auf dem Papier und in der Theorie so einfach anhört, die Auflösung des Gymnasialzweigs der Brüder-Grimm-Schule und die dadurch erwartete Stabilisierung des Gymnasialzweigs der Heinrich-Heine-Schule in Dreieich, bringt in der Praxis ganz erhebliche Problemstellungen mit sich. Das betrifft nicht nur LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern, es betrifft auch die Städte und den Kreis Offenbach. Daher wird die Kreistagskoalition aus CDU und SPD in die kommende Kreistagssitzung eine Resolution gegen den Bescheid der Kultusministerin einbringen, denn die Notwendigkeit und die Entwicklung des Gymnasialzweigs der Brüder-Grimm-Schule wird vor Ort anders bewertet als in Wiesbaden von der CDU-Landesregierung. Dr. Judith Pauly-Bender weiß sich daher in guter Unterstützung, wenn sie die Brüder-Grimm-Schule in der Landtagsdebatte zur Sprache bringt und hofft auf ein Einsehen seitens der Landesregierung, welches der Brüder-Grimm-Schule Zeit zur Wirkungsentfaltung der bereits begonnenen Umstrukturierungsmaßnahmen einräumt.