Walter: Hessen ist unter Roland Koch das schlechteste Bundesland

Im Jahresvergleich gibt der hessische Arbeitsmarkt bundesweit das traurigste Bild ab. Mit einer Abnahme der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Mai 2005 um nur 1,2 Prozent sei die hessische Entwicklung schlechter als die aller anderen Bundesländer, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Walter am Mittwoch in Wiesbaden. „Hessen ist unter Roland Koch das schlechteste Bundesland!“

„Hessen bildet im Jahresvergleich erneut das Schlusslicht. Wann wacht diese Landesregierung endlich auf und erkennt, dass sie dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen kann?“, fragte Walter. „Das Fehlen jeder aktiven Wirtschaftspolitik und die Tatenlosigkeit bei der Neuordnung der Rhein-Main-Region schlagen direkt auf die Arbeitsmarktzahlen durch.“

Die Arbeitslosenquote liege in Hessen mit 9,4 Prozent inzwischen über der westdeutschen von 9,2 Prozent. Sämtliche Nachbarländer Hessens hätten im Jahresvergleich eine günstigere Entwicklung zu verzeichnen als Hessen. So sei die Arbeitslosigkeit in Bayern gegenüber Mai 2005 um 11,2 Prozent zurückgegangen, in Baden-Württemberg um 7,2 Prozent, in Niedersachen um 7,7 Prozent, in NRW um 2,4 Prozent, in Rheinland-Pfalz um 8,4 Prozent und in Thüringen um 10,6 Prozent.