Ohrfeige für die Ehrenamtlichen – gegen die Verabschiedung des CDU -Naturschutzgesetzes in Wiesbaden!

Gerade für den ohnehin übernutzten Ballungsraum stellt das von der Landesregierung vorgelegte neue Naturschutzrecht eine Bedrohung dar. Es soll in der kommenden Woche in Wiesbaden beraten werden und wird ganz besonders die verbliebenen Naturflächen des in seiner räumlichen Ausdehnung kleinen aber bevölkerungsstarken Kreis Offenbach betreffen.
Nach Ansicht von Pauly-Bender wird das Gesetz der weiteren Naturzerstörung Vorschub leisten.

Die SPD werde sich in Wiesbaden gegen die CDU-Vorschläge stellen. Nach Ansicht der SPD-Landtagsabgeordneten Pauly-Bender sei insbesondere die Beseitigung von Landschaftsschutzgebieten nicht hinnehmbar. Dies verstoße in flagranter Form gegen die Lebensinteressen der Bevölkerung.
Pauly-Bender bezeichnet es als Ohrfeige für die vielen regionalen Ehrenamtlichen insbesondere in Nabu und BUND, dass sie mit der vorgesehenen Streichung des gesetzlichen Streuobstschutzes sowie der gleichfalls geplanten Streichung der Pflegepflicht in den Naturschutzgebieten um die Früchte ihrer jahrzehntelangen und in der Regel rein ehrenamtlichen Tätigkeit für die noch naturnahen Restflächen in der Kreis Offenbacher Gemarkung gebracht werden sollen.
Pauly-Bender zufolge wolle die CDU den Hessischen Naturschutz in die Knie zwingen. Nach der bereits erfolgten Schwächung der Naturschutzbeiräte sollten dem Naturschutz jetzt wichtige gesetzlicher Schutzvorschriften genommen werden. Auch die Streichung der Ahndungspflicht bei nachgewiesen Rechtsbrüchen gehöre dabei ins Bild!