Sozialdemokraten im Osten des Kreises Offenbach (Rodgau, Rödermark, Hainburg, Seligenstadt, Mainhausen) empört:
“Jeder Autofahrer und jede Autofahrerin im Osten unseres Kreises weiß, dass das von der Landesregierung ausgerufene “Staufreie Hessen” zu den Berufsverkehrszeiten eine blanke Ideologie ist, die sich nur mit der Abschaffung des Verkehrsfunks wird glaubhaft machen lassen“, schimpft die sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender angesichts der Antwort, die sie in diesen Tagen von der Hessischen Landesregegierung zu den Sorgen und Nöten der Pendler und Pendlerinnen im Osten des Kreises Offenbach erhielt.
Angesichts der Verkehrsüberlastungen um den Tannenmühlkreisel sowie die Überlastung der A3 am Knotenpunkt Rodgau, wo neben den Verkehren aus dem östlichen Kreis Offenbach alle Verkehre zusammenlaufen, nämlich auch die aus Hanau, die aus Bayern und die aus dem Odenwald, habe die CDU Landesregierung den Kopf offenbar in den Sand gesteckt. Pauly-Bender erscheint es geradezu lächerlich, dass die Landesregierung keine weiteren Belastungen gemessen haben will!
Die Pendlerinnen und Pendler aus dem Kreis Offenbacher Osten, aus Hainburg, aus Froschhausen sowie aus Rodgau mit dem Frankfurter Riederwaldtunnel vertrösten zu wollen, erscheint auch den sozialdemokratischen Kommunalpolitikern Dieter Reining, Heinz Seipel, beide Hainburg, Kai Gerfelder, Mainhausen, Heide Wolf, Seligenstadt, Jürgen Kaiser Rodgau, Rodgau, Armin Lauer und Daniel Weber, beide Rödermark, ein blanker Hohn! Wir rechnen damit, so Kai Gerfelder, auch Pressesprecher der SPD Kreis Offenbach, dass Roland Koch schon bis zur planerischen Umsetzung dieser Maßnahme gar nicht mehr im Amt ist!
Den Hinweis der Landesregierung auf ihre Maßnahmen, die Standspuren der A3 zur Entlastung als Fahrspuren freizugeben, nennt Pauly-Bender eine große Peinlichkeit: Nach dem dramatischen Unfalltod auf der Standspur der A3 und die offene Kritik des Automobilclub von Deutschland (AvD) an der Umwidmung der Standspuren, sollte die Landesregierung dringend überprüfen, ob sie sich ihrer verkehrspolitischen Verantwortung weiterhin auf Kosten der Sicherheit entledigen will!
Mit dem Blick auf die täglichen Ausweichverkehre, die durch den ganzen Kreis laufen, die Rodgauer und Rödermärker sowie die Odenwälder durch den Westkreis, die Kreis Offenbacher Mainschiene durch Hainburg, Seligenstadt und Hanauer zur Umfahrung des Kreiselengpasses Tannenmühle durch Hainburg und/oder Froschhausen, appelliert Pauly-Bender erneut dringend an die Landesregierung endlich fühlbar tätig zu werden.
Was eine Verkehrslenkungsanlage auf der A3 für die aus Würzburg kommenden Verkehre nach Frankfurt für die Flüssigkeit der A3 bringen soll, ist der im Rodgau seit über 40 Jahren ansässigen Abgeordneten schleierhaft!
“Vom Schönreden des Nichtstuns haben wir genug gehört, es wirkt zynisch für unsere Pendlerinnen und Pendler, die mobil bleiben müssen, um ihren Arbeitsplatz pünktlich zu erreichen”, resümiert Pauly-Bender.