Pauly-Bender MdL und SPD Mainhausen unterstützen Verdi in ihren Forderungen nach einem auskömmlichen Lohn für die Briefzusteller.
Rosi Haus( Verdi Geschäftsführung) und Tiny Hobbs (Vertreter für die PostAG Beschäftigten) unermüdlich unterwegs in Sachen Mindestlohn für die Briefzusteller
Tiny Hobbs, Betrieblicher Ansprechpartner für die Beschäftigten der Deutschen PostAG, hat den Sozialdemokratinnen am Donnerstag, den 15.11.2007 in Mainhausen, dargelegt, wie dringend die Verabschiedung des Mindestlohntarifvertrages mit Stundenlöhnen zwischen 8 Euro und 9,80 Euro ist. Dieser Tarifvertrag müsse zum 1. Januar 2008 vom Bundesminister für Arbeit und Soziales für algemeinverbindlich erklärt werden, damit diese Untergrenze endlich für alle Beschäftigten der Branche gelte, argumentierte Verdivertreter Tiny Hobbs und bekam von der SPD Ortsvereinsvorsitzenden Gisela Schobbe, der SPD-MdL Pauly-Bender und allen anderen Teilnehmern der lebendigen Versammlung nur Beifall als er forderte: “Wir wollen, dass Briefzusteller von ihrem Lohn leben können. Wir wollen Unternehmen, die ordentliche Löhne zahlen.“
Rosi Haus, Verdi-Vertreterin für Frankfurt und Rhein-Main konnte in ihrem eindringlichen Vortrag darlegen, wie sehr die Zeit für die Einführung des Mindestlohns in der Postbrache eilt, weil infolge der Liberalisierung des Briefmarktes bereits ab dem 1. Januar weitere Unternehmen flächendeckend in den Markt der Briefzustellung drängen und versuchen werden, sich mit noch niedrigeren Löhnen und Preisen, durchsetzen zu können. Dass dem schleunigst Einhalt geboten werden muss und insbesondere die CDU/CSU ihre Blockade gegen den Mindestlohn für Postzusteller schleunigst aufgeben müsse, war ihr dringender Appell an die Politik! Rosi Haus legte mit überzeugenden Vergleichszahlen aus dem Ausland dar, dass an der Einführung von Mindestlöhnen auch in Deutschland kein Weg vorbei führe, dass die Hebung der Massenkaufkraft sich in den Europäischen Nachbarländer für alle nur ausgezahlt habe. „Im übrigen sollte auch CDU/CSU in Berlin endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich 86% der Bundesbürger klar für Mindestlöhne aussprechen!“
Volle Unterstützung erhielten die beiden Gewerkschaftsvertreter von der anwesenden Sozialausschussvorsitzenden im Hessischen Landtag Dr. Pauly-Bender: „Es geht nicht an, dass die Unternehmen auf Kosten der Steuerzahler Dumpinglöhne zahlen und weiter davon ausgehen können, dass die Sozialkassen des Bundes und der Kommunen mit Zuschüssen für den notwendigen Lebensunterhalt mit diese Lohnstrategie subventionieren. Das ist ein krankes System, das die Politik nicht billigen kann. Die SPD Hessen mit Andrea Ypsilanti steht für die Forderungen der Gewerkschaften nach Mindestlöhnen auch und gerade im Postbereich!”
Gisela Schobbe und Pauly-Bender versprachen, die SPD Mainhausen und die SPD Hessen würden Verdi in ihren Forderungen unterstützen und forderte alle Mitglieder auf, in den kommenden Tagen und Wochen an der Seite von Verdi aktiv für die Forderung einzutreten: „Mein Briefzusteller soll von seinem Lohn leben können!“