Im Rahmen eines gut besuchten kommunalpolitischen Gesprächs hat sich der SPD-Landespolitiker Jürgen Walter, im SPD-Zukunftsteam designierter Innenminister über die kommunalpolitischen Erwartungen an die neue Landesregierung informiert und sein innenpolitisches Programm zur Diskussion gestellt.
Mit Jürgen Hoffmann, SPD-Bürgermeisterkandidat und Jürgen Kaiser, SPD-Fraktionsvorsitzender in Rodgau war sich Walter einig, dass die Kommunen des Ballungsraums wegen ihrer besonderen Belastungen infolge der Bevölkerungs- und Verkehrsverdichtung gestärkt werden und ein Rhein-Main-Regionalkreis dafür sorgen müsse, dass die wirtschaftliche Hochleistungregion ihre Interessen auch gegenüber der Landesregierung mit einer Stimme und in der Folge durchschlagskräftiger vertreten kann. Walter war sich mit der örtlichen Landtagsabgeordneten Dr. Pauly-Bender, im Zukunftsteam designierte Frauenministerin, einig darüber, dass es die CDU-Landesregierung bis heute zum Schaden der Regionalplanung versäumt habe, die zu erwartenden Verkehrszuwächse im Zuge des Flughafenausbaus zu beziffern und unter Einbeziehung der Schiene für die Flüssigkeit der Pendlerverkehre auf der A3 und A5 vorzusorgen. Nach dem Ausbau der S-Bahn und den Kreiselzubringern auf die A3 hat die CDU-Landesregierung keinerlei größere Verkehrsentlastungsmaßnahmen für den Osten des Rhein-Main-Gebietes gebracht. Einig waren sich alle Teilnehmer des Fachgesprächs in der von Jürgen Hoffmann formulierten Forderung, dass in das Rhein-Main-Gebiet auch regelmäßig investiert werden müsse, wenn die Qualität des Lebensstandortes für seine Bewohner und Bewohnerinnen gehalten werden solle. Walter versprach, sich als Innenminister mit den örtlichen Rhein-Main-Abgeordneten, wie Pauly-Bender, für eine Belastungsdividende aus den Flughafengewinnen zugunsten des Rhein-Main-Gebietes einzusetzen.
