FDP Minister um seine persönliche Hilfe für Mainhausen gebeten

Als Reaktion auf abschlägige Förderbescheide für zwei dringend notwendige Verkehrsinfrastruktur-projekte der Gemeinde Mainhausen hat sich die SPD-Landtagsabgeordnete mit folgendem Schreiben um die persönliche Mithilfe des FDP Verkehrsministers Posch bemüht.
Pauly-Bender appelliert mit der dringenden Notwendigkeit einerseits für Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV sowie die besondere Gefährlichkeit einer klaffenden Fahrradwegelücke.

Der Brief lautet im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Staatsminister Posch,

Heute möchte als zuständige Landtagsabgeordnete bei einigen in ihrem Hause angelaufenen Anträgen der Kommune Mainhausen um Ihre persönliche Mithilfe bitten:
Das erste Anliegen betrifft die lange fällige Optimierung des Radwegenetzes der Kommune,
das zweite Anliegen betrifft die dringend notwendige Errichtung zweier Bushaltestellen mit Querungshilfe in Mainhausen.

Wie mir die Bürgermeisterin, Frau Disser, vorgetragen hat, hat Ihr Haus die Dringlichkeit des Radwegeausbaus für nachrangig erklärt und die Bezuschussung der beiden Bushaltestellen abgelehnt.

Ich bitte Sie, sehr verehrter Herr Minister Posch, eindringlich, diese Entscheidung noch einmal überprüfen zu lassen. Die Kommune Mainhausen gehört zu denjenigen Kommunen des Kreises Offenbach, die in der letzten Zeit viele Neuzuzüge verzeichnen kann, viele junge Familie und nicht zuletzt durch eine vergleichsweise große Pflegeeinrichtung dringend auf den zügigen Nachbau früher vernachlässigter Infrastruktur im Bereich der Verkehrswege angewiesen ist. Beispielsweise sind die Besucherinnen und Besucher der Alteneinrichtung, die dort Beschäftigten sowie die Bewohnerinnen und Bewohner selbst, dringend auf eine verkehrssichere Bushaltestelle angewiesen. Desgleichen wichtig ist der seit Jahrzehnten und früher leider nie beantragte Nachbau des Radwegenetzes. Die fragliche Strecke wird derzeit in einer so abenteuerlichen Art und Weise trotz alledem benutzt, dass dieser Missstand eigentlich von niemandem verantwortet werden kann.

Ich bitte Sie daher sehr darum, die negativen Bescheide noch einmal überprüfen zu lassen, zumal die Gemeinde, mit der Enge der öffentlichen Kassen selbst bestens vertraut, dem Land gegenüber sogar von sich aus angeboten hat, in Vorleistung zu gehen.

Haben Sie großen Dank für Ihre Mühe einer nochmaligen Prüfung.
In der großen Hoffnung auf Ihre Mithilfe
verbleibe ich mit freundlichem Gruß,

Ihre Judith Pauly-Bender