Die kontinuierliche Arbeit der Seligenstädter Bürgermeisterin Nonn-Adams habe sich offenbar gelohnt, kommentierte die SPD-Landtagsabgeordnete die gestrige Ankündigung des FDP-Verkehrsministeriums, in dieser Legislaturperiode das Planungsrecht für den dritten Bauabschnitt der Seligenstädter Umgehung zu schaffen. „Nachdem die Stadt die Machbarkeitsstudie vorgeleistet hatte, darf sich Frau Nonn-Adams jetzt zu Recht freuen, in ihrer Amtzeit den Knoten zerschlagen zu haben, den viele schon für gänzlich unlösbar hielten“, gratuliert Pauly-Bender.
Freilich wird die Voraussetzung sein, dass sich die Politik vor Ort zeitnah auf die Trasse einigen kann, die Wiesbaden präferiert und für die dringliche Finanzierung in der nächsten Legislaturperiode vorschlagen will. Da die Erstellung des Planungsrechtes nach Einschätzung des Ministeriums 4 bis 5 dauern werde, komme es jetzt darauf an, dass das Planungsrecht tatsächlich bis 2013 gerichtsfest steht. Dafür muss vor Ort an einem Strang gezogen werden. Auch andere Kommunen werden bis dahin mit ihren Projekten bei den staatlichen Kassen anklopfen.
„Wenn die Straße dann zwischen 2013 und 2018 endlich baulich umgesetzt sein wird, hat dieses Infrastrukturprojekt, das seinerzeit noch eine rot-grüne Landesregierung mit dem ersten Planungsabschnitt begonnen hatte, die Kommunalpolitik über vierzig und die Wiesbadener Behörden nahezu dreißig Jahre befasst. Es ist eine gute Sache, dass es in jeder Phase Verantwortliche gegeben hat, die sich sachlich und fachlich bemüht haben, Stück um Stück weiter zu kommen.“