Pauly-Bender appelliert an alle Interessenten, gemeinsam statt gegeneinander zu agieren

In der Frage des Baus eines Radweges zwischen Rodgau-Rollwald und Rödermark/Ober-Roden appelliert die Rodgauer Landtagsabgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender an alle Interessenten gemeinsam für einen optimierten Weg zu agieren, statt aus unterschiedlichen Interessen gegeneinander zu streiten.

„Radwegeausbauten werden in der Regel unter den unterschiedlichsten Vorzeichen an mich herangetragen. Dabei zeigt sich stets, dass die Interessen rund um die Wege der gegenüber dem Auto Schwächeren sehr unterschiedlich sind und bleiben werden. Was dem einen sein zügig zu befahrender Fahrradweg, ist dem Jogger die erhoffte Erholungsstrecke, die ein anderer mit dem Kinderwagen spazierend benutzen möchte, usw. Im Ballungsraum gibt es außer für das Auto und seine Bahnen schlechterdings keinen Weg, der nicht von unterschiedlichen “Verkehrsteilnehmern” genutzt werden würde“, so Pauly-Bender.
Auch in der Frage des Radwegs entlang der L 3097 sei sie entsprechend von unterschiedlichen Interessenverbänden angesprochen worden. Doch in die Findung der “richtigen Streckenführung” wolle und könne sie sich nicht einmischen, da sie kein kommunalpolitisches Mandat bekleide, in die örtliche Planung demzufolge überhaupt nicht eingebunden werde und daher in diese auch nicht eingreifen könne. Allerdings sieht es die Landtagsabgeordnete als ihre Aufgabe, im Grundsatz berechtigte Ausbauplanungen zum Gesamtkomplex Wegesystem für Spaziergänger, Jogger, HundeführerInnen, Inline-Skater, Rädchen- und Bollerfahrernutzern, Menschen mit Rollstuhl und Gehhilfen oder mit und in Kinderwagen, Roller- und FahrradfahrerInnen immer mit zu unterstützen, damit das örtliche Rhein-Main-Wege-Netz jenseits der harten Autoverkehre in der Berücksichtigung nicht hintan steht.
Daher ist es Pauly-Benders Anliegen, dass bald ein optimierter Weg zwischen Rollwald und Ober-Roden gebaut wird, der den unterschiedlichen Interessen möglichst weitgehend Rechnung trägt. Dies könne aber nur dann so sein, wenn sich die unterschiedlichen Interessenten zusammen mit der örtlichen Politik gemeinsam um eine optimierte Wegeverbindung an dieser Stelle bemühten, nicht, wenn gegeneinander agiert werde.