Pauly-Bender im Gespräch mit der Deutschen Flugsicherung zum Flugplatz Egelsbach
Die Rodgauer Landtagsabgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender (SPD) hat sich gemeinsam mit Ihrem Kasseler Kollegen Uwe Frankenberger, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, bei der Deutschen Flugsicherung in Langen informiert, wie die zukünftigen Flugverkehre vom Flugplatz Egelsbach unter den Aspekten der Sicherheit gemanagt werden sollen und können.
Die Diskussion über die Ausbaupläne des neuen Flugplatz-Betreibers Netjets führe in der Bevölkerung zu Ängsten bezüglich des künftigen Flugverkehrs. „Diese nehme ich sehr ernst“, so Pauly-Bender.
„Eine mögliche Zunahme der Flugbewegungen in der Verantwortung des neuen privaten Betreibers darf nicht zu Lasten der Sicherheit gehen“, so die Abgeordnete, daher sei es notwendig, sich frühzeitig mit der Thematik zu befassen und Regelungen im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung in der Umgebung des Flugplatzes zu finden. „Der Absturz des Kunstfliegers in Großostheim muss allen eine Warnung sein, die Sicherheit bei allen Flugbewegungen – auch vermeintlich kleinen – im Auge zu behalten und Gefahren möglichst zu minimieren bzw. auszuschalten“ sagt Pauly-Bender.
Bei Ihrem Besuch in Langen wurden die Abgeordneten über die umfänglichen Sicherheitserwägungen bei der Beplanung und Zuteilung der Flugverkehrswege des Frankfurter Großflughafens sowie des Egelsbacher Flugbetriebs ausführlich informiert. Die Flugsicherung kann darauf verweisen, dass sich der Egelsbacher Flugbetrieb einpassen müsse in eine hochkomplexe Gemengelage von Interessen und ebenso komplexen Abwägungsprozessen rund um die umfänglichen An- und Abflugbewegungen des Rhein-Main-Flughafens. Die Flugverkehre von Egelsbach wickelten sich letztlich im Rahmen einer Lückenschneise der großen Verkehre ab und für die konkrete Verlaufsfestlegung gäbe es angesichts der Bevölkerungsdichte und Anrainervorträgen allerorts grundsätzlich keine großen Spielräume. Die Abgeordnete will sich weiterhin des Themas annehmen. „Mobilität ist und bleibt eines der wichtigsten Themen. Allerdings steht eines fest. In Sicherheitsfragen darf nicht das Geringste unterbleiben. Dieser Eindruck wurde uns in den Vorträgen vermittelt. Auch in den Augen der Fachleute, gibt es objektive sicherheitsbegründete Grenzen des Verkehrsaufkommens in der Luft.“