Ministerin soll Änderungen bei Fahrradausbildung überdenken

Dr. Judith Pauly-Bender appelliert an Kultusministerin, Qualität und Sicherheit nicht zu gefährden

Die Rodgauer Landtagsabgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender hat sich an Kultusministerin Henzler gewandt, mit der Bitte, die von der Landesregierung geplanten Änderungen im Personalbereich der Fahrradausbildung für Grundschüler, die der hessische Lehrplan für die 4. Klasse Grundschule vorsieht, noch einmal zu überdenken.
Die geplanten Änderungen beinhalten den teilweisen Ersatz der bisherigen für diese Aufgabe besonders geschulten Polizeikräfte durch Wachpolizisten ohne Ausbildung im pädagogischen Bereich bzw. in der Arbeit mit Kindern. Dies ruft Besorgnis bei den Eltern hervor, die um die Qualität und die Sicherheit der Fahrradausbildung für die Grundschüler und Grundschülerinnen fürchten.

„Die bisherige Praxis der für diese Aufgabe besonders geschulten Polizeikräfte hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und Vertrauen in die Jugendverkehrschule geschaffen. Die Fahrradausbildung wurde durch eingespielte und engagierte Teams durchgeführt, die gerne weitermachen möchten. Ihre spezielle Ausbildung, aber auch ihre Erfahrungen aus der Praxis und der Zusammenarbeit mit den einzelnen Städten und Gemeinden, nicht zuletzt auch ihre Kenntnissen des innerörtlichen Verkehrs in den jeweiligen Kommunen, sind dabei nicht zu unterschätzende Bestandteile der guten Arbeit der vergangenen Jahre.“ so Pauly-Bender, „Die geplanten Veränderungen führen momentan zu Verunsicherung und Befürchtungen, die Sicherheit und Qualität der Fahrradausbildung könne dadurch gefährdet werden. Ich habe daher die Kultusministerin gebeten, diese Befürchtungen ernst zu nehmen und die geplanten Änderungen noch einmal zu überdenken, insbesondere dahingehend, das Vertrauen in die Verkehrschulung, sowie die geleistete gute Arbeit und Sicherheit in diesem Bereich, nicht zu gefährden.“