In der heutigen Umweltausschussitzung des Hessischen Landtags ist die Hessische Landesregierung der Region erneut Antworten zur umweltlichen Gesamtbelastungssituation des östlichen Untermains schuldig geblieben.
„Die Landesregierung drückt sich systematisch und absichtsvoll um ein Quecksilberkataster für Rhein-Main. Sie will bislang nicht wissen, wie sich die bereits vorhandenen Quecksilberbelastungen des Rhein-Main-Gebietes darstellen. Ein Quecksilberkataster liegt bis heute nicht vor und soll offenbar auch verhindert werden.
Meiner Frage, ob die Hessische Umweltministerin definitiv ausschließen kann, ob die Quecksilberbelastung durch die Staudinger-Erweiterung für die Quecksilberbelastung der Bevölkerung insgesamt das Fass zum überlaufen bringt, will die frühere Gesundheitsministerin ausweichen! “, kritisiert Dr. Judith Pauly-Bender als örtliche Landtagsabgeordnete.
Die Landesregierung wolle die isolierte Betrachtung des EON Antrages. Sie wolle keine Gesamtschau der gesundheitlichen Belastungen der Bevölkerung.
Dieser landespolitische Verantwortungsminimalismus, könne die Anrainer des jetzt zur Entscheidung stehenden Großprojekts noch teuer zu stehen kommen.