Pauly-Bender setzt auf Posch

Ein transparenter Prozess und ordentliche Untersuchungen sowohl für Seligenstadt als auch für Hainburg

Mit der Beantwortung ihrer Verkehrsanfragen zu den Umgehungssituationen Hainburg und Seligenstadt ist die sozialdemokratische Abgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender nicht unzufrieden: Was den Dritten Bauabschnitt Seligenstadt anbelangt, will das Ministerium noch prüfen, ob und wie weit Hainburg und Froschhausen belastet werden könnten, wenn der große Kreiselzubringer auf die A 3 verstopft ist und die Seligenstädter Umgehung einmal stehen wird. Diese Zahlen zur Gefahr von Verkehrsverlagerungen müssen das Seligenstädter Stadtparlament und die Gemeindeversammlung Hainburg prüfen können, bevor weitere Entscheidungen fallen.

Was auch Pauly-Bender ausdrücklich begrüßt, ist die Wiederaufnahme der Umgehungsplanung für Hainburg ohne Vorfestlegung, also unter Einbeziehung der K200: „Allerdings verkenne ich den Hinweis des Ministers nicht, dass dieser Offenheit bereits jetzt Grenzen gesetzt werden: Das Ministerium will sich begrenzt einsetzen, zwischen Hainburg und Klein-Auheim zu vermitteln. Ein offenes Mediationsverfahren wird nicht angestrebt. Das lese ich so, dass sich das Land für einen großen Kompromiss zugunsten der lobbyschwachen Kommune Hainburg nicht engagieren kann und will. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt: Möglicherweise werden sich nach der Kommunalwahl neue Bewegungen ergeben können, die heute noch nicht absehbar sind.“