Die Entscheidung des Regierungspräsidiums ist ein schwarzer Tag für die Region!“
„Ein schönes Neujahrsgeschenk für EON“, kommentiert die sozialdemokratische Abgeordnete, „nach langen lobbiistischen Bemühungen über Jahre und mehrere Wahlperioden hinweg, ist der Großkonzern im Bundesland Hessen nun an seinem energiepolitischen Ziel!“
Die erste Teilgenehmigung schafft Fakten.
Die Bürgerproteste haben Schwarz-Gelb in Wiesbaden nicht beeindruckt. CDU und FDP haben ihren energiepolitischen Kurs eiskalt durchgezogen. Und, wie hinzuzufügen ist, von den örtlichen Vertretern von CDU und FDP dabei ungehindert. Diese Leute haben als Anwälte der Region auf der ganzen Linie versagt.
Für die Standortbilanz des östlichen Rhein-Main-Gebietes ist das für mich ein rabenschwarzer Tag. Im Standortranking quer durch Deutschland sind die Faktoren rund um die Lebensqualität im östlichen Kreis Offenbach schon jetzt nicht glänzend. In einer solchen Situation wünscht sich kein kommunaler Wirtschaftsentwickler, dass immer noch mehr draufgesetzt wird, zumal es bis heute an jeder nennenswerten Ausgleichmaßnahme für diese industrielle Großbelastung fehlt.
Man kann allerdings nicht optimistisch sein, ob sich auf der politischen Ebene noch etwas ändert. Die Landesregierung wird ihre zynische Politik auch weiterhin betreiben, so lange sie an der Macht ist.
Bleibt nur noch die eine Hoffnung, dass die Justiz in den anstehenden Verfahren die Menschen vor dieser Regierung schützen wird.