Abgeordnete bittet Regierungspräsident um Auskunft im Sinne bestehender Bürgersorgen

Die Rodgauer Landtagsabgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender hat sich an Regierungspräsidenten Baron gewendet und um Auskunft gebeten, wie es mit den Sicherheitsvorkehrungen für einen eventuellen Unfall im Kraftwerk Staudinger aussieht.

Nach den Schwelbränden haben die Anwohner verständlicherweise große Sorgen. Zum einen bestehen Bedenken, ob die die Ausstattung von Feuerwehr, Katastrophenschutz und so weiter hinreicht, um für alle denkbaren Vorkommnisse hinreichend gewappnet zu sein. Zum anderen gehen die Fragen dahin, zu welchen sicherheitspolitischen Auflagen sich die Behörden mittlerweile veranlasst sehen, die Gesundheit und die Lebensgrundlagen wie Boden, Grundwasser, Luft für Menschen, Tiere und Pflanzen rund um das Großkraftwerk hinreichend zu sichern.

„Nach den Vorkommnissen bei den Kohlelagern und nach der neuen Teilgenehmigung erscheint es mir mehr als angemessen, wenn der besorgten Bürgerschaft die Sicherheitsstandards der staatlichen Behörden transparent gemacht werden. Die Landesregierung will dieses Gigakraftwerk Im Ballungsraum unbedingt auf Dauer durchsetzen. Den Anrainern muss eingeräumt werden, dass Sie ihre Gesundheit und Leben kompromisslos verteidigen“ so Pauly-Bender.