Die Probleme mit verwildernden Katzen und deren stetige Zunahme stellen viele ehrenamtliche Tierschützer vor große Herausforderungen, die mancherorts kaum noch bewältigt werden können. Die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Judith Pauly-Bender, erwartet daher von der Landesregierung eine Darstellung , welches Ausmaß diese Problematik in Hessen bereits erreicht hat, und wie das Land den ehrenamtlichen Katzenschützern zu helfen gedenkt.
Einen entsprechenden Berichtsantrag habe die SPD-Fraktion nun eingebracht, so die Politikerin.
Eine Kleine Anfrage ihrerseits sei im vergangenen Jahr ohne Folgeaktivität der Landesregierung geblieben, die damals Handlungsmöglichkeiten nur beim Bund oder den einzelnen Kommunen gesehen habe. „Da Nordrhein-Westfalen per Landesförderprogramm aktuell eine Handlungsmöglichkeit auf Länderebene aufzeigt, ist es an der Zeit, das Problem in Hessen noch einmal anzusprechen und zu erfahren, ob die Tierschützer im Katzenbereich mit Unterstützung der Hessischen Landesregierung rechnen dürfen. Die hessischen Katzenschützer und wir warten interessiert auf Vorschläge der Landesregierung, wie das Problem gelöst werden kann und was sie selbst dazu beitragen wird“, sagte Pauly-Bender am Dienstag in Wiesbaden.